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Wohlfahrtstheorie

Wohlfahrtstheorie
Typ: Vorlesung (V)
Semester: SS 2019
Ort:

30.41 Chemie-Hörsaal Nr. 1 (HS1) 30.41 Chemie-Flachbau

Zeit:

Di. 02.05.2019
14:00 - 15:30 wöchentlich
30.41 Chemie-Hörsaal Nr. 1 (HS1)
30.41 Chemie-Flachbau


09.05.2019
16.05.2019
23.05.2019
06.06.2019
13.06.2019
27.06.2019
04.07.2019
11.07.2019
18.07.2019
25.07.2019




Dozent: Prof. Dr. Clemens Puppe
Jana Rollmann
LVNr.: 2520517
Literaturhinweise

Weiterführende Literatur:

  • J. Rawls: A Theory of Justice. Harvard University Press (1971)
  • J. Roemer: Theories of Distributive Justice. Harvard University Press (1996)
Lehrinhalt

Die Vorlesung Wohlfahrtstheorie beschäftigt sich mit der Frage nach der Effizienz und den Verteilungseigenschaften von ökonomischen Allokationen, insbesondere von Marktgleichgewichten. Ausgangspunkt der Vorlesung sind die beiden Wohlfahrtssätze: Das 1.Wohlfahrtstheorem besagt, dass (unter schwachen Voraussetzungen) jedes Wettbewerbsgleichgewicht effizient ist. Gemäß des 2.Wohlfahrtstheorems kann umgekehrt (unter stärkeren Voraussetzungen) jede effiziente Allokation als ein Wettbewerbsgleichgewicht durch geeignete Wahl der Anfangsausstattung erhalten werden. Anschließend werden die Begriffe der Neidfreiheit sowie das verwandte Konzept der egalitären Äquivalenz im Rahmen der allgemeinen Gleichgewichtstheorie diskutiert. Der zweite Teil der Vorlesung kreist um den Begriff der "sozialen Gerechtigkeit" (d.h. Verteilungsgerechtigkeit). Es werden die grundlegenden Prinzipien des Utilitarismus, der Rawls'schen Theorie der Gerechtigkeit sowie John Roemers Theorie von Chancengleichheit vorgestellt und kritisch beleuchtet.

Anmerkung

Die Veranstaltung wird  im zwei-jährigen Rhythmus angeboten.

Arbeitsbelastung

Gesamtaufwand bei 4,5 Leistungspunkten: ca. 135 Stunden

Präsenzzeit: 30 Stunden

Selbststudium: 105 Stunden

Ziel

Der/die Studierende

  • beherrscht den Umgang mit grundlegenden Konzepten und Methoden der Wohlfahrtstheorie und kann diese auf reale Probleme anwenden.
Prüfung

Die Erfolgskontrolle erfolgt in Form einer schriftlichen (60min.) Prüfung (nach §4(2), 1 SPO) am Ende des Semesters.